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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland bestätigt Vergeltungsschlag gegen Rüstungswerke in Ukraine

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 16.04.2026 13:10 Uhr

    13:10 Uhr

    Russland bestätigt massiven Vergeltungsschlag gegen Rüstungswerke in Ukraine

    Das russische Verteidigungsministerium hat einen massiven Angriff auf militärische Ziele in der Ukraine bestätigt. Wie die Behörde auf der Plattform Telegram schreibt, sei dies eine Reaktion auf Terrorattacken des Nachbarlandes auf zivile Objekte in Russland gewesen. Das russische Militär habe beim Vergeltungsschlag hochpräzise boden-, luft- und seegestützte Langstreckenwaffen und Kampfdrohnen eingesetzt. Dabei seien gegnerische Rüstungsbetriebe, darunter Werke zur Produktion von Marschflugkörpern sowie Lang- und Mittelstreckendrohnen, und Energieanlagen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden, heißt es.

    Darüber hinaus meldet das Ministerium erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf einen Containerhafen, Parkplätze mit Panzerfahrzeugen, Testgelände für bodengestützte Robotersysteme und 154 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe dagegen in den vergangenen 24 Stunden fünf Lenkbomben und 270 Drohnen abgefangen.

    Zuvor haben die ukrainischen Behörden über mehrere russische Angriffswellen mit Hunderten Drohnen und Dutzenden Raketen berichtet. Demnach seien dadurch mindestens 16 Menschen getötet worden. Mehr als 80 weitere seien verletzt worden. Explosionen und Brände wurden aus der Hauptstadt Kiew, der Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer und der Industriestadt Dnjepropetrowsk gemeldet.

  • 12:39 Uhr

    Italien und Ukraine planen gemeinsame Drohnenproduktion

    Italien und die Ukraine wollen ihre Rüstungskooperation ausbauen und die gemeinsame Produktion von Drohnen prüfen. Nach einem Treffen mit Präsident Wladimir Selenskij in Rom sagte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, Italien sei besonders an Projekten im Drohnensektor interessiert. Selenskij warb für einen "Drone Deal", mit dem die Ukraine ihre im Krieg gewonnenen Erfahrungen und ihr technologisches Know-how in Kooperationen mit Partnerländern einbringen will. Teams beider Seiten sollen nun die technischen Details klären.

    Vor seiner Ankunft in Rom hatte Selenskij in Deutschland ein neues Hilfspaket im Umfang von vier Milliarden Euro für Flugabwehrraketen und Startsysteme erhalten. Weitere Zusagen kamen auch aus Norwegen, Großbritannien und Tschechien.

  • 12:08 Uhr

    Mehrere Opfer bei ukrainischen Angriffen auf 56 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 56 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 61 Geschosse abgefeuert und 123 Drohnen eingesetzt, von denen 50 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik beklagt der Politiker den Tod einer Einwohnerin der Siedlung Jekaterinowka durch eine ukrainische FPV-Drohne. In der Siedlung Grusskoje habe ein Mann bei der Detonation einer Drohne Verletzungen erlitten. Drei weitere Männer seien in der Siedlung Malomichailowka teils schwer verletzt worden, als ein unbemanntes Luftfahrzeug ihr Auto attackiert habe. In der Stadt Schebekino habe eine Frau Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne in ihrem Haus eingeschlagen sei. Außerdem habe ein Mann eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er noch am 13. April bei einer Drohnenattacke auf die Stadt Schebekino verletzt worden sei.

    Gladkow meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden zwei Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern, 31 Einfamilienhäuser, ein Infrastrukturobjekt, eine Energieanlage, drei soziale Einrichtungen, drei Geschäfte, ein Verwaltungsgebäude, drei Betriebe, ein Landwirtschaftsbetrieb, zwei Lkw und 18 Autos zerstört oder beschädigt worden. Wegen einer ukrainischen Attacke auf eine Energieanlage in der Gebietshauptstadt Belgorod sei die Siedlung Dubowoje teilweise ohne Strom- und Wasserversorgung geblieben.

  • 11:36 Uhr

    Der persönliche Einsatz des Friedrich Merz für die Ukraine

    Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz freut sich, dass Viktor Orbán nicht wiedergewählt wurde und dass die EU jetzt 90 Milliarden Euro an die Ukraine überweisen kann. Am 14. April hat Merz den ukrainischen Machthaber Wladimir Selenskij mit militärischen Ehren in Berlin empfangen. Unter anderem wurde eine "strategische Partnerschaft" vereinbart. Das Verhältnis von Merz zur Ukraine hat eine längere Vorgeschichte.

    Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Wolfgang Bittner auf unserer Website.

  • 11:03 Uhr

    Zahl der Verletzten durch ukrainische Drohnenattacke auf Tuapse steigt weiter an

    Der Gouverneur der südrussischen Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, hat auf Telegram mehr Details zum ukrainischen Drohnenangriff auf die Hafenstadt Tuapse an der Schwarzmeer-Küste mitgeteilt. Infolge der massiven Attacke seien zwei Menschen ums Leben gekommen: ein 14 Jahre altes Mädchen und eine junge Frau. Ihre Leichen seien aus den Trümmern geborgen worden. Zuvor hatte der Politiker den Tod von zwei Kindern im Alter von 5 und 14 Jahren gemeldet.   

    Kondratjew sprach nun von fünf Verletzten, während er am frühen Morgen noch zwei Verletzte gemeldet hatte. Bei den Opfern handele es sich um ein Kind, drei Frauen und einen Mann. Eine Frau sei mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden, die anderen Betroffenen seien am Ort des Geschehens ärztlich versorgt worden, so der Gouverneur.

    Ferner berichtete der Gouverneur über Sachschäden. In der Hafenstadt und ihrer Umgebung seien durch herabfallende Drohnenteile sechs Mehrfamilien- und 24 Einfamilienhäuser beschädigt worden. Auch drei Bildungsstätten, darunter eine Musikschule, seien zu Schaden gekommen. In Sotschi seien ein Mehrfamilienhaus, zwei Einfamilienhäuser und ein Kindergarten beschädigt worden. Die Kinder seien in einem anderen Gebäude des Kindergartens untergebracht worden. Im Hafen Noworossijsk hätten herabfallende Drohnenteile ein ziviles Schiff in Brand gesetzt. Die Flammen seien gelöscht worden. Ein Mensch habe Verletzungen erlitten.

  • 10:32 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 15. April 17 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki – fünf,
    • Gornostajewka – drei,
    • Jubileinoje – vier,
    • Kachowka – fünf.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Nowaja Majatschka und Nowaja Kachowka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 10:05 Uhr

    Pistorius drängt auf Unterstützung der Ukraine

    Verteidigungsminister Boris Pistorius hat beim Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Berlin dazu aufgefordert, die Unterstützung der Ukraine trotz der Krise im Nahen Osten nicht zu vernachlässigen. Russland profitiere von den Entwicklungen im Nahen Osten, sagte der SPD-Politiker:

    "Die steigenden Ölpreise spülen Geld in die für den Krieg bestimmten Geldkoffer von Putin, mindestens für den Moment."

    An dem Treffen der Ukraine Defence Contact Group nahmen neben Pistorius und seinem britischen Amtskollegen John Healey auch NATO-Generalsekretär Mark Rutte und der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow teil. Berlin und London leiten die Kontaktgruppe seit April 2025 gemeinsam.

  • 09:33 Uhr

    Keine Opfer und Schäden bei zahlreichen ukrainischen Angriffen auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 15. April bis 6 Uhr MESZ am 16. April 37 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 61-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus drei Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet weder Schäden noch Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker ruft jedoch seine Landsleute zur Wachsamkeit auf, da die Attacken aus der Ukraine nach wie vor ziemlich intensiv seien.

  • 09:04 Uhr

    DVR meldet acht ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden acht Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik acht Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 15. April bis 0 Uhr am 16. April (Ortszeit) wurden fünf zivile Einwohner verletzt. Durch den Beschuss kamen ein ziviles Infrastrukturobjekt, ein Linienbus und ein Auto zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls acht Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei zivile Personen erlitten Verletzungen. Dabei wurden mehrere Wohnhäuser, zivile Infrastrukturobjekte und Autos beschädigt.

  • 08:31 Uhr

    Ukraine meldet massive russische Angriffe: Dicke Rauchwolken in Kiew und Explosionen in Odessa

    In der Nacht zum Donnerstag hat es in mehreren Gebieten der Ukraine erneut Luftalarm gegeben. Die Sirenen heulten unter anderem in der Hauptstadt Kiew sowie in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Odessa. Die örtlichen Behörden meldeten mehrere Tote und viele Verletzte.

    Am Morgen waren über Kiew dicke schwarze Rauchwolken zu sehen. Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko seien infolge der Angriffe mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. 45 Einwohner seien verletzt worden. Kiews Militärverwalter Timur Tkatschenko meldete zudem Schäden an Geschäfts- und Wohnhäusern in mehreren Stadtteilen. In den sozialen Medien kursierten Fotos und Videos, die das Ausmaß der Schäden zeigten. 

    Auch in der Stadt Dnjepropetrowsk kam es zu Bränden. Gouverneur Aleksander Ganscha berichtete über mindestens zwei Tote und 27 Verletzte. Bei einem Luftangriff auf die Schwarzmeer-Hafenstadt Odessa ​seien nach Angaben der örtlichen Behörden ⁠sechs Menschen getötet und elf weitere verletzt worden. ​Zudem seien Infrastrukturobjekte und ein Wohnhaus beschädigt ‌worden.

    Ein Kommentar des russischen Verteidigungsministeriums lag zunächst nicht vor.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.