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Liveticker Ukraine-Krieg: Lawrow kündigt weitere massive Angriffe auf militärische Ziele an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Lawrow kündigt weitere massive Angriffe auf militärische Ziele anQuelle: Sputnik © Sergei Gunejew/RIA Nowosti
  • 18.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Uschakow: Europäer treiben den Krieg weiter voran, ohne die Lage in der Ukraine zu begreifen

    Die europäischen Länder werden von der falschen Vorstellung geleitet, dass sich die Lage auf dem Schlachtfeld zugunsten der ukrainischen Streitkräfte entwickelt. Dies erklärte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, am 18. Juni gegenüber der Presse. Seiner Aussage zufolge lässt sich genau dadurch die Haltung der europäischen Staaten erklären, die eine Fortsetzung des Konflikts befürworten.

    Die Mitgliedstaaten der G7 haben sich auf ihrem Gipfeltreffen darauf verständigt, die militärische Hilfe für die Ukraine auszuweiten und die Lieferungen von Luftabwehrsystemen sowie Langstreckenraketen zu erhöhen. Außerdem wollen die G7-Staaten den Energiesektor der Ukraine zusätzlich unterstützen, um dem Land beim Überstehen des bevorstehenden Winters zu helfen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:50 Uhr

    Medien: Anschlag auf Drohnenhersteller für die Ukraine in Frankreich

    Anfang Juni ist das Werk des französischen Unternehmens Delair, das Drohnen für die Ukraine produziert, Ziel eines Angriffs geworden. Dies berichtet die Zeitung Le Parisien unter Verweis auf informierte Quellen. Demnach wurden am 1. Juni mehrere Molotowcocktails auf das Betriebsgelände geworfen. Auf Aufnahmen von Überwachungskameras seien mehrere Personen zu sehen. Die Staatsanwaltschaft von Toulouse leitete Ermittlungen wegen Sachbeschädigung mit gemeingefährlichen Mitteln ein.

    Wenige Tage später kam es zu einem weiteren Vorfall bei dem Unternehmen. Wie die Zeitung unter Verweis auf die Pariser Staatsanwaltschaft berichtet, wurde ein Mann festgenommen. Gegen ihn wurde Anklage wegen Spionage erhoben, da er mutmaßlich einen Drohnenprototyp fotografiert hatte.

  • 21:45 Uhr

    Nach Einnahme von Rai-Alexandrowka: Politiker sieht Kiews Truppen in schwieriger Lage

    Nach der Einnahme von Rai-Alexandrowka in der Volksrepublik Donezk schafft die russische Armee nach Ansicht des Abgeordneten der Gesetzgebenden Versammlung des Gebiets Saporoschje Sergei Jurtschenko eine "Halbeinkreisung" der ukrainischen Truppengruppierung im Raum Kramatorsk und Slawjansk.

    "Mit der Befreiung von Rai-Alexandrowka schaffen wir für die Kramatorsk-Slawjansk-Gruppierung der ukrainischen Streitkräfte eine sehr schwierige Situation und bilden einen Halbkreis um sie."

    Als Hinweis darauf wertet er die von den ukrainischen Behörden angeordnete Zwangsevakuierung aus Kramatorsk und Slawjansk. Dies zeige, dass Kiew die weitere Entwicklung der Lage richtig einschätze. Jurtschenko fügt hinzu, die Ukraine könne den Vormarsch der russischen Streitkräfte nicht stoppen und versuche stattdessen, "die Zivilbevölkerung zu terrorisieren". Er wirft Kiew Angriffe auf Schulen, Kindergärten, Busse, Autos sowie das Kernkraftwerk Saporoschje vor.

  • 21:40 Uhr

    Ukrainischer Drohnenangriff im Gebiet Belgorod: Ärztin verletzt

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Fahrzeug in der Siedlung Krasnaja Jaruga im Gebiet Belgorod ist eine Ärztin verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab mit. Demnach suchte die Mitarbeiterin des Zentralen Kreiskrankenhauses Krasnaja Jaruga nach dem Angriff medizinische Hilfe auf. Im Stadtkrankenhaus wurde bei ihr ein Drucktrauma diagnostiziert. Eine Hospitalisierung war laut dem Krisenstab nicht erforderlich. Die Frau wurde behandelt und wird ambulant weiter versorgt.

  • 21:21 Uhr

    Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

    Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums innerhalb von 13 Stunden insgesamt 234 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Wie das Ministerium mitteilte, wurden die Fluggeräte zwischen 7 Uhr und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tula und Jaroslawl sowie über dem Moskauer Gebiet und der Republik Krim vom Himmel geholt. Den Angaben zufolge handelte es sich um Starrflüglerdrohnen.

  • 21:00 Uhr

    Österreichs Kanzler: Erfolgreiche Diplomatie braucht Gespräche mit Russland

    Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker ruft die EU-Staaten zu direkten Kontakten mit der russischen Führung auf. Dies gelte auch für Gespräche über eine mögliche Lösung des Ukraine-Konflikts. In einem Interview mit der Financial Times begrüßt Stocker Berichte über die Öffnung von Kommunikationskanälen zwischen Brüssel und Moskau. "Ich stimme dem voll und ganz zu", sagt er. Konflikte würden durch erfolgreiche Diplomatie beendet. "Und damit Diplomatie erfolgreich sein kann, braucht es Verhandlungen."

    Zugleich räumt der österreichische Regierungschef ein, dass unklar sei, ob die EU-Mitgliedstaaten in dieser Frage mit einer Stimme sprechen. Dennoch sind sich die EU-Staaten seiner Einschätzung nach darin einig, dass die Unterstützung der Ukraine letztlich zu einem gerechten und dauerhaften Frieden führen müsse.

  • 20:40 Uhr

    Westliche Medien: EU-Rat hat Kontakt mit Moskau aufgenommen

    Mehrere westliche Medien berichten unter Berufung auf EU-Beamte über jüngste inoffizielle Kontakte zwischen dem Büro des Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, und den russischen Behörden. Ziel sei es, "den Boden für künftige substanziellere Gespräche" vorzubereiten.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 20:20 Uhr

    Mitarbeiter des AKW Saporoschje bei Drohnenangriff der Ukraine getötet

    Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) wurde über den Tod eines Mitarbeiters und die Verletzung eines weiteren Beschäftigten des Kernkraftwerks Saporoschje informiert. Dies teilt die Kommunikationsdirektorin des Kraftwerks Jewgenija Jaschina der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Zuvor hatte der Generaldirektor des russischen Atomkonzerns Rosatom Alexei Lichatschow mitgeteilt, dass ein Mitarbeiter des AKW Saporoschje bei einem Drohnenangriff auf die Satellitenstadt Energodar getötet und ein weiterer verletzt worden sei.

  • 19:54 Uhr

    Drohnenangriff auf Gorlowka: Ein Toter und acht Verletzte

    Bei einem Drohnenangriff auf Gorlowka ist ein Mensch getötet worden, acht weitere wurden verletzt. Dies teilt Bürgermeister Iwan Prichodko mit. Der Angriff hat sich nach seinen Angaben im Stadtbezirk Kalininski ereignet.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.